Unsere Motivation 2017-12-12T14:32:44+00:00

Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann ein Mensch nur individuell und aus seinem Inneren heraus beantworten. Und manchmal bringen uns Schicksalsschläge oder Krankheiten dazu, diese Frage neu zu stellen und unsere Aufgabe im Leben zu finden. Wenn wir sie aber gefunden haben, wir also spüren, welchem Zweck wir dienen können, setzen wir viele Kräfte frei, die uns bei der Bewältigung unserer Probleme helfen können.

Wir sehen unsere Aufgabe in der praktischen Weiterentwicklung einer zukunftsorientierten Medizin, die sich bemüht, die Gesundheit des Einzelnen, d. h. seine natürlichen Abwehrkräfte, seine Reaktions- und Regulationsmöglichkeiten sowie seine Selbstheilungskräfte in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit und der Therapie zu rücken. Dabei verstehen wir Krankheit grundsätzlich nicht mehr als eine Art unliebsamen und störenden Betriebsunfall, dessen Folgen mit allen Mitteln zu beseitigen sind. Vielmehr drücken sich in Krankheiten vielfältige Prozesse aus, die auf einem inneren Ungleichgewicht zwischen lebensfördernden und lebensschädigenden Einflüssen beruhen. Und diese Dysbalance umfasst auch immer untrennbar alle Ebenen der menschlichen Existenz Körper, Psyche (Gefühle), Geist (Denken) sowie seine spirituelle Ebene.

Wer seine Krankheit bzw. seinen Zustand nicht mehr als bloßes Hindernis, als Problem, Störfall oder Fehler sieht oder gar mit eigenem Versagen in Verbindung bringt, sondern als Resultat vielfältiger Faktoren, als Hinweis auch auf evtl. notwendige Veränderungen in seinem Leben, somit letztlich sogar als Chance zur persönlichen Entwicklung und Reifung begreift, dem erschließen sich über die Akzeptanz meist weitere hilfreiche Wege.

Angesichts der Vielzahl in Frage kommender störender Faktoren benötigt die Unterstützung der lebensfördernden, gesunden Seite Zeit, bis sichtbare und spürbare Wirkungen eintreten können. Bei Krebserkrankungen besteht jedoch nicht selten ein gewisser Zeitdruck, der den Einsatz herkömmlicher Therapieverfahren wie Operation, Chemotherapie oder auch Bestrahlung parallel oder nacheinender erforderlich macht. Diese Methoden allein können zwar nur in vergleichsweise wenigen Fällen wirklich entscheidend zur Heilung beitragen. Sie sind aber u.a. bei der Erstbehandlung, zur Verringerung tumorbedingter Beschwerden und schließlich zur Verlängerung der zur Verfügung stehenden Zeit oft unumgänglich. Über derartige konventionelle Maßnahmen sollte nach unserer Auffassung verstärkt individuell und deutlich weniger schematisch entschieden werden, z. B. auch, was den Einsatz von Chemotherapeutika hinsichtlich Zeitpunkt und Dosierung betrifft.

Nach unserer Erfahrung sollte sich ein Patient möglichst von Beginn an – also unmittelbar nach Erhalt der Diagnose – aktiv verhalten, sich gründlich informieren, und letztlich selbst seine Entscheidungen treffen. So spiegelt denn das Resultat einer Therapie immer auch die Entwicklung einer Persönlichkeit wieder. Dieser individuelle Reifungsprozess scheint manchmal sogar wichtiger zu sein, als die vielen Behandlungen, die in der Zwischenzeit gemacht worden sind. So finden sich unter den erfolgreich behandelten Krebs-Patienten, die wir in der Hufeland Klinik durchaus etwas häufiger als anderswo sehen, sowohl einige, die anfangs den rein konventionellen Weg (z. B. nach OP, Chemotherapie und Bestrahlung) gegangen sind, und erst danach ganzheitliche immunbiologische Methoden angewandt haben, als auch solche Patienten, die sich (z. B. nach einer OP) gegen eine konventionelle Weiterbehandlung ausgesprochen haben, oder bei denen eine derartige Behandlung aus anderen Gründen nicht möglich war bzw. abgebrochen werden musste.

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