|
Immuntherapie
Die Immuntherapie als wesentlicher Baustein unseres Gesamtkonzeptes dient der Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte. Eine erfolgreich durchgeführte Immuntherapie kann einen Stillstand oder gar einen Rückgang eines Krebstumors bewirken und das Allgemeinbefinden des Patienten deutlich verbessern. Allerdings kann die Abwehr sinnvollerweise nur dann aktiviert werden, wenn man zuvor für eine Regeneration der Organfunktionen gesorgt hat, so dass die biologische Basistherapie wirklich die Grundlage einer Immuntherapie sein sollte.
Die Anwendung der Immuntherapie setzt viel Erfahrung und Wissen des Therapeuten voraus, denn mit unkritisch eingesetzten Immunstimulanzien können die körpereigenen Abwehrmaßnahmen völlig blockiert werden, so dass der Erkrankung Tor und Tür geöffnet sind. In der Hufeland Klinik haben wir sehr gute Erfahrungen mit Thymuspräparaten, pflanzlichen Extrakten, der Fiebertherapie, Hyperthermie sowie mit Eigenblutbehandlungen gemacht, die wir je nach Reaktionslage des Patienten gezielt einsetzen.
Eigenbluttherapie Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz-Regulationstherapie, deren Hauptwirkstoff das Blut des Patienten ist. Bei der Injektionstherapie mit Eigenblut werden durch die Freisetzung von Eiweißstoffen lokale Entzündungsreaktionen hervorgerufen und so die Immunabwehr stimuliert. Gleichzeitig enthält das Blut alle wichtigen Informationen zum Krankheitsprozess und kann somit eine Umstimmungsreaktion hervorrufen. Die Eigenbluttherapie kann eine positive Wirkung bei einer Vielzahl von Beschwerden wie z.B. Allergien, Neurodermitis, immer wiederkehrende Entzündungen und anderen chronischen Erkrankungen haben.
Thymustherapie Die Thymustherapie entstammt der Tradition der Frischzellentherapie. Heute arbeitet man jedoch mit hoch gereinigten, zellfreien Extrakten der Wirkstoffe, mit so genannten Thymuspeptiden. Mit steigendem Lebensalter nimmt die körpereigene Hormonproduktion ab. Die Thymuspeptide regen die körpereigene Hormonproduktion wieder nachhaltig an. Das Immunsystem wird ebenfalls durch Thymuspeptide zur vermehrten Bildung von Abwehrzellen im Knochenmark angeregt. Außerdem bewirken Thymuspeptide eine Schulung und Ausreifung der Abwehrzellen und regeln so den Aktivitätszustand des Immunsystems.
Thymuspeptide sind somit effektive Medikamente und wirken der Abwehrschwäche bei häufig auftretenden Infekten, Rheuma, Asthma und anderen Autoimmunerkrankungen sowie unter einer onkologischen Therapie entgegen.
|